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14. November 2022

Mitmachkonzert ist nicht nur für junge Besucher ein Hit

„Flohzirkus Orquestra“ hisst im Nöttinger Löwensaal die musikalischen Segel


Alle Mann an Bord und los geht das musikalische Abenteuer: In bewegte See stach am Samstagnachmittag der „Flohzirkus Orquestra“ im Nöttinger Löwensaal. Kaum hatte Frontsänger „Käpt’n Jake“ (Jochen Kröner) mit seinen Crewmittgliedern „Anjakannja“ (Anja Kutzki) an der Gitarre und „Der Klaus“ (Klaus Grosse) an der Mandoline die Segel gehisst, gab es für die jüngsten Besucher kein Halten mehr: Sie scharten sich dicht vor den Pappwellen an der Bühne, um die Musiker bei ihren Abenteuern hautnah zu begleiten.

Doch auch ihre Eltern begannen bald, heiter mitzuklatschen – manche von ihnen im Pulli der 90er-Folk-Punk-Band „Across the border“, deren Frontsänger Jochen Kröner ist. Mittlerweile haben er und immer mehr Fans von damals selbst Kinder – so kam ihm 2012 die Idee zum neuen Musikprojekt, in dessen komplett selbstgeschriebenen Texten sich neben heiteren Quatschtexten von der schnellen Maus, dem frechen Fisch und der der schwarzen Katze, von Oli Ohrwurm und dem Leichtmatrosen auch jede Menge Hintersinniges für die Eltern verbirgt. Dabei schlüpft Kröner nicht nur ins Piratenkostüm samt Stoffpapagei auf der Schulter, sondern gibt zwischendurch den tollpatschigen Zauberer mit der roten Nase, dem kein Trick so recht gelingen mag, den die Kinder aber umso mehr feiern.

Der Spaß und die Interaktion stehen dabei im Vordergrund. So konnte der Löwensaal am Samstag noch so ausverkauft sein: Bei einem kurzen Landgang machten die Kinder aus „Anja Ameise“ kurzerhand einen „Tausenfüßer“ und bahnten sich den Weg quer durchs Publikum. Sie verhalfen dem traurigen Tier endlich zu mehr Beinen: „Man findet immer eine Lösung, wenn jemand traurig ist.“ Anschließend durften sie unter den Stühlen auf Schatzsuche gehen – aber Vorsicht beim Öffnen: „Da sind vielleicht Hausaufgaben und Sauerkraut drin.“

Aus seinem Piratenkoffer zauberte „Käpt´n Jake“ derweil eine Schlange aus Sumatra, eine Muschel mit ganz besonderem Meeresrauschen und eine alte Stinkesocke. „Ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber nicht sinnvoll. Die Remchinger miauen am lautesten auf der ganzen Welt“, scherzte der Sänger und brauchte sich über einen kaputten Kassettenrekorder nicht länger zu sorgen: Die Kinder sorgten für den Beat und kämpften gegen den Wind auf hoher See, „der lauter bläst als der Fön eurer Mutter“.

jza

Fröhlich, mitreißend und hintersinnig: „Käpt´n Jake“ (Jochen Kröner), „Der Kalus“ (Klaus Grosse) und „Anjakannja“ (Anja Kutzki) (von links) begeisterten mit ihrem „Flohzirkus Orqestra“ im Löwensaal. Foto: Zachmann

Fröhlich, mitreißend und hintersinnig: Klaus Grosse (von links), Jochen Kröner und Anja Kutzki begeisterten mit ihrem „Flohzirkus Orqestra“ im Löwensaal. Foto: Zachmann

Im Piratenkostüm nahm Jochen Kröner als „Käpt´n Jake“ die Jungen und Junggebliebenen mit auf große Fahrt. Foto: Zachmann

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