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16. November 2022

Richtige Pflanzung entscheidet über Wachstumserfolg

OGV Wilferdingen veranstaltet Baumpflanzkurs im Vereinsgarten


Die Herbstzeit ist Pflanzzeit für Streuobstbäume – doch das richtige Vorgehen will gut gelernt sein. Schließlich entscheidet die richtige Pflanzung maßgeblich über die Jungentwicklung und das weitere Wachstum – ein falsch gepflanzter Baum hat nur geringe Überlebenschancen, verdeutlichte Fachwart Bernd Hofsäss vom Obst- und Gartenbauverein Wilferdingen. Am vergangenen Samstag zeigte er bei einem Pflanzkurs im Vereinsgarten das richtige Vorgehen Schritt für Schritt.

Gut 80 mal 80 Zentimeter breit und 50 Zentimeter tief sollte das Pflanzloch sein. Dabei ist je nach späterer Kronenhöhe auch ein ausreichender Abstand zu Nachbarbäumen unerlässlich – bei Hochstämmen bis zu zwölf Meter. Die Wurzeln werden vor dem Pflanzen angeschnitten, um einen guten Wasser- und Nährstofffluss zu gewährleisten. Die Veredlungsstelle sollte mindestens zehn Zentimeter über dem Bodenniveau frei liegen. Von einem Drahtkorb gegen Wühlmäuse rät Hofsäss wegen möglichen Wurzeleinschränkungen eher ab. Eine Andüngung im Wurzelbereich empfiehlt sich mit Hornspänen.

Das Pflanzloch wird nach und nach mit Erde gefüllt – der Unterboden kommt auch wieder unten rein, die Grasnarbe oben wird umgedreht und die Erde leicht angetreten. Einen Stützpfahl schlägt man auf der Westseite ein und bindet den Baum mit einem Achterknoten fest – so wird er bei Wind immer weg vom Pflanzpfahl gedrückt. Ein Verbissschutz kann vor Rehverbiss schützen, sollte aber wegen Verwachsungen oder Einengungen im Auge behalten werden.

Beim Pflanzschnitt lohnt sich Mut: Lediglich drei bis vier spätere Leitäste bleiben um die Kronenmitte in alle Richtungen verteilt stehen – diese sollten sich nicht direkt auf gleicher Höhe befinden, aber in etwa gleich stark sein. Anschließend erfolgt ein Rückschnitt der Leitäste auf gleiche Höhe, die sogenannte Satwaage, wobei auf das innere „Auge“ zurückgeschnitten wird. Um den Baum vor Konkurrenz zu schonen, wird vier bis fünf Jahre eine Baumscheibe grasfrei gehalten. Bei Trockenheit ist ein regelmäßiges Gießen junger Bäume unerlässlich. Bei Fragen rund um die Streuobstwiese stehen die Fachwarte der Remchinger Obst- und Gartenbauvereine jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

jza

Wie man einen Obstbaum – hier die regionsspezifische Sorte Bratzelapfel – richtig pflanzt, demonstrierte Fachwart Bernd Hofsäss (Zweiter von links). Foto: Zachmann

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