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18. November 2022

Sorgt „Kinder- und Jugendcampus“ für Verkehrschaos in Wilferdingen?

Gemeinderäte ziehen unterschiedliche Schlüsse aus Verkehrsgutachten


Wie berichtet soll südöstlich des Wilferdinger Schulgeländes ein „Kinder- und Jugendcampus“ mit einem Neubau für Kernzeit und Mensa am Kutscherweg sowie einem Kindergartenneubau an der Ecke Im Grund/ Im Kerr entstehen. Dieter Walch (CDU) hatte angeregt, die beiden Gebäude zu tauschen, um „ein komplettes Verkehrschaos“ zu vermeiden – aus Sicht von Architekt Christian Gaus problemlos möglich, da beide Baukörper quadratisch und gleich groß sind. Eine Verkehrsuntersuchung durch ein externes Büro hat für das Kernzeitgebäude nun 199 Kfz-Bewegungen pro Tag ergeben und für den Kindergarten 173. Diese sollen bei der Kernzeit durch Stellplätze, am Kindergarten durch eine Hol- und Bringzone und zudem eine Verkehrsberuhigung der Sackgasse „Im Kerr“ abgepuffert werden. Durch den Neubau auf dem Areal fallen einige bestehende Parkplätze weg.

Während die Mehrheit der Räte durch die Untersuchung die Anordnung der Gebäude bestätigt sah, kritisierte Dieter Walch: „Das Gutachten ist in meinen Augen das Papier nicht wert.“ Damit zweifle er keineswegs die Kompetenz des Büros an, das Gutachten hätte seiner Meinung nach aber lange vor der Ausschreibung und in deutlich größerem Radius durchgeführt werden müssen, um auch den Verkehr der bestehenden beiden Schulen, zwei Kindergärten und der Kirchengemeinde einzubeziehen: „Das war ein Kardinalfehler.“

Es sei ohnehin unmöglich, im engsten Wilferdinger Bereich so viel unterzubringen, erinnerte Antje Hll (SPD) an die ursprünglich angedachte, kurzerhand verworfene Lösung für einen Kindergarten am Pfinzufer: „Anhalten und Aussteigen lassen macht eh kaum einer – die Eltern verweilen und es wird ein absolutes Chaos geben.“ „Anfangs vielleicht, aber die Gesellschaft wandelt sich, wird wegkommen von täglichen Elterntaxis und auch mal Laufwege in Kauf nehmen“, zeigte sich Till Siegenthaler (Grüne) optimistischer. Markus Gartner (FWV) argumentierte für die geplante Anordnung, um dem Kindergarten einen etwas lärmgeschützteren Rahmen zu geben und das dadurch etwas entferntere Gebäude im Falle rückläufiger Kinderzahlen auch anderweitig, etwa als Tagespflege nutzen zu können. Walch stimmte als einziger für einen Gebäudetausch, die CDU enthielt sich. Mit einer Enthaltung von Markus Gartner vergab der Rat anschließend die weiteren Planungsleistungen an das Göppinger Architekturbüro Gaus in Höhe von 84.000 Euro.

jza

An der Ecke Im Grund/ Im Kerr soll ein neuer Kindergarten entstehen, während der Bau von neuen Räume der Kernzeit und einer Schulmensa am Kutscherweg vorgesehen ist. Foto: Zachmann

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