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31. März 2021

Darmsbacher „Röhre“ in ein neues Licht gerückt

Karlsbader Lichttechnik-Entwickler drehen Werbevideo in gesperrter Unterführung


In ein außergewöhnliches Licht gerückt hat am vergangenen Dienstag das Karlsbader Unternehmen German Light Products (GLP) die „Röhre“ zwischen Darmsbach und Nöttingen: Für einen Werbevideo-Dreh illuminierten die Lichttechnik-Experten die von der Gemeinde für einen Tag gesperrte Fußgänger- und Fahrradunterführung mit 200 neu entwickelten Leuchten, von denen jede über 24 einzelne Leuchtdioden verfügt.

Zum Abend boten sich umrahmt von Kunstnebel und DJ-Musik spektakuläre Lichteffekte für den Videodreh. „Wir sind noch ganz geflasht von den Eindrücken letzter Nacht – das kann man gar nicht umschreiben, sondern muss es gesehen haben“, erklärte der Marketingverantwortliche Alexander Braun nach Auswertung der ersten Foto- und Videoaufnahmen am Mittwoch, „Normalerweise sind wir ja nur die, die die Leuchten herstellen und überlassen die Effekte unseren Kunden.“

Während sich das Unternehmen vor allem auf professionelle Veranstaltungstechnik spezialisiert hat, sei das neue Produkt, das über eine Fernbedienung oder per App pixelgenau gesteuert werden kann und über ein integriertes Mikrofon auch auf Musik reagiert, für den Privatgebrauch entwickelt worden. Zur Veranschaulichung der Effekte habe die Firma in der „Röhre“ gedreht, da andere Events Corona-bedingt rar gesät seien: „Es war ein Glücksfall, so eine Möglichkeit vor der Haustür zu haben und noch dazu, dass wir die magnetischen Lampen einfach anbringen konnten, was in einem Steintunnel nicht funktioniert hätte.“

Die „Röhre“, die Darmsbach und Nöttingen unter der Autobahn hindurch verbindet, sorgte schon für so manche Schlagzeile. Ihre Geschichte begann 2012, als eine bis dahin auch von Kraftfahrzeugen nutzbare Unterführung im Zuge des Autobahnausbaus weichen musste und erst später durch den ersten Abschnitt der Ortsteilverbindungsstraße unterhalb von Darmsbach ersetzt werden sollte. Mit großen Protesten und bunten Plakaten setzten sich die Bürger in gelebter Demokratie für kurze Wege und den Bau der „Röhre“ ein – zunächst aber nur als Provisorium, das nach dem Bau der Ortsteilverbindung wieder verfüllt werden sollten.

Ein zweites Mal erkämpften insbesondere die Bürger von Remchingens kleinstem Ortsteil nach langem Hin und Her zwischen Gemeinde, Bund und Regierungspräsidium den Erhalt der 105 Meter langen, liebgewonnenen Wellblechkonstruktion – mit Erfolg: wenig später konnten sie das erste „Röhrenfest“ feiern – für das sie jetzt auch ein passendes Beleuchtungskonzept hätten.

jza

Spektakulär illuminiert hat das Karlsbader Unternehmen GLP die „Röhre“ zwischen Darmsbach und Nöttingen für einen Werbevideodreh. Foto: Paul Gärtner

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