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15. Oktober 2020

Abstrakte Acrylbilder im Remchinger Römermuseum

Ulrike Daub stellt ihre abstrakten Acrylbilder im Remchinger Römermuseum aus


Abstrakte Acrylbilder zieren zurzeit den Cafébereich des Remchinger Römermuseums – gemalt von der Wilferdinger Hobbykünstlerin Ulrike Daub. Als zentraler Hingucker hängt mittendrin das im Gegensatz zu den anderen Werken unverkäufliche „Inferno“, bei dem der Betrachter selbst entscheiden kann, ob ihm die angedeutete Silhouette eines Menschen den Rücken zudreht oder ihm direkt ins Gesicht schaut, ob ein inneres oder äußeres Inferno brodelt.

„So wie meine Bilder nicht planbar sind, sondern mir beim Malen die Ideen kommen, lasse ich gerne viel Interpretationsspielraum und bin immer wieder überrascht, welche Assoziationen sie bei den Betrachtern wecken“, freut sich die 51-Jährige. So auch bei dem „Gebrochenen“ mit unterschiedlichen Lila- und Gelbtönen, der während eines Klosterwochenendes am Bodensee entstanden ist.

Ansonsten malt sie am liebsten in der Remchinger Kreativwerkstatt von Dagmar Krieg – schließlich kann sie sich dort nach Lust und Laune an der Leinwand austoben: „Daheim habe ich noch kein eigenes Kunst-Zimmer und könnte nicht am Küchentisch malen, wo ich ständig aufpassen müsste, das nichts kleckert.“ Schließlich sollte man bei ihrem Malstil alles andere als zimperlich sein: Zunächst schafft sie eine Struktur aus Sand und Champagnerkreide, wodurch beim Auftragen der Acrylfarbe und mithilfe der Spachteltechnik unterschiedliche Schichten, Ebenen und Kontraste entstehen.

Manchmal entsteht ein Gemälde in vier Stunden, ein anderes Mal bekommt sie in den darauffolgenden Tagen ganz neue Ideen und Eindrücke, die sie hinzufügt, manchmal „kämpft“ Ulrike Daub auch mehrere Wochen mit der Leinwand – aber stets freut sie sich am Ende über das Ergebnis und nun über die Chance, ihre Werke im Römermuseum ausstellen zu können.

Gleichzeitig macht die gelernte Bankkauffrau, die sich das Zeichnen und Malen zunächst autodidaktisch beigebracht hatte, Mut, einen professionellen Kurs zu besuchen: 2009 ließ sie sich im Rahmen einer Ausstellung in der Pforzheimer Lutherkirche davon überzeugen, das gewisse Etwas unter professioneller Anleitung dazuzulernen, sodass sie eine mehrjährige Ausbildung in Acryl- und Spachteltechnik bei der Pforzheimer Künstlerin Isa Tillmann absolvierte.

„Von der Entwicklung der Bildkonzeptionen bis zur kompositionellen Gliederung eines Bildes konnte ich in den Kursen viel dazugewinnen und kann es weiterempfehlen, einen Kurs zu besuchen“, verdeutlicht Daub, die sich bei Dagmar Krieg mittlerweile im freien anatomischen Zeichnen und Portraitzeichnen weiterbildet. Das nächste Ziel, auf das sie hinarbeitet, ist das Zeichnen biblischer Szenen.

Das Römermuseum Remchingen hat zurzeit samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bilderausstellung von Ulrike Daub ist noch bis Jahresende dort zu sehen.

jza

Ihre abstrakten Acrybilder stellt Ulrike Daub aus Wilferdingen zurzeit im Römermuseum aus – unverkäuflich bleibt dabei „Das Inferno“. Foto: Zachmann

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