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04. Juli 2019

Bergschule, „verdammt ich lieb dich – ich lieb dich nicht“

Stets mutig vorangegangen: Grund- und Werkrealschule in Singen feiert 50. Geburtstag


Nicht nur der Ort Singen feiert in diesem Jahr ein rundes Jubiläum, sondern auch seine Bergschule. Natürlich bringt es diese nicht auf 1250 Jahre, sondern erst auf 50, trotzdem hatten die rund 300 Schüler, davon 120 in der Grund- und 180 in der Werkrealschule, am vergangenen Freitag Grund genug zum Feiern mit ihrem mittlerweile offiziell ernannten Schulleiter Efthymios Vlahos, den 30 lehrenden Kräften, Familien und Freunden und konnten sich zurückerinnern mit Zeitzeugen.

„Verdammt ich lieb dich – ich lieb dich nicht“, trällerte der Werkrealschul-Chor in der proppenvoll gefüllten Aula, bevor die Tanz-AG eine ausdrucksstarke Reise durch die Jahrzehnte präsentierte. Neben der Flöten-AG und der Schulband setzte der Grundschulchor mit dem Lied „Feuerwerk“ eins drauf, bevor sich die Besucher durch allerlei Leckereien schlemmen und mit Aktionen vom Barfußpfad übers Medaillengießen bis hin zu nostalgischen Klassenzimmern und Spieleangeboten einiges dazulernen konnten.

„Auf fünf Jahrzehnte voll Fleiß und Einsatz für die Erziehung kann man mit Stolz zurückblicken“, gratulierte der Leitende Schulamtsdirektor Volker Traub und bedankte sich bei Vlahos und dessen Team, die den Schülern auch Haltungen, Fähigkeiten und Lebenserfahrungen mitgäben. Die Schule bewahre einerseits Traditionen, sei andererseits modern und offen für Neues. „Die Bergschule hat Charme, ist respektvoll und familiär – man möchte bleiben und zumindest wiederkommen“, brachte es die Vorsitzende des Elternbeirats Nina Hohmann auf den Punkt, wie sie sich selbst am Ende der vierten Klasse gefühlt habe.

Die Fördervereinsvorsitzende Katy Killert, deren Team das Schulfest ebenso rege unterstützte, konnte nur zustimmen. Am Ende ihres Bergschul-ABC kam sie auf das Zeugnis zu sprechen und darauf, dass Noten auch bloß Zahlen seien. Damit gab sie die Vorlage für Gießereichef Felix Casper, der nur bejahen konnte, dass Noten nicht alles seien und sich als Vertreter der Remchinger Wirtschafter und einer der Bergschul-Kooperationspartner über den engen Austausch freute. Ist die mittlerweile zweimal erweiterte Bergschule, die damals das Schulhaus neben dem Rathaus im Ortskern ersetzte, heute von Neubaugebieten umgeben, so stand sie bei ihrem Bau frei am Ortsrand: „Wer die alten Bilder kennt, weiß, dass man damals viel Geld in die Hand genommen und eine relativ großzügige Schule gebaut hat“, blickte Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon zurück auf die mutige, aber bis heute sinnvolle Entscheidung.

Zwar war die Schüleranzahl 2009 so sehr geschrumpft, dass man kurzzeitig eine Schließung der Werkrealschule befürchten musste, sodass eine Kooperation mit der Kämpfelbacher Kirchbergschule entstand. Nach der Schließung des dortigen Werkrealschulangebots ist die Bergschule nun aber wieder eigenständig – und selbstbewusst, wie Prayon ergänzte. So funktioniere nicht nur die Kernzeit- und Kinderbetreuung, auch Vereine profitieren von der angegliederten Turnhalle und dem Hallenbad. 1990 gelang einer Mädchen-Schulschwimmmannschaft, trainiert von Volker Mielke, der Bundessieg bei „Jugend trainiert für Olympia“.

Neben vielschichtigen Bildungsgängen und Abschlussmöglichkeiten hat sowohl die handwerkliche und technische Berufsvorbereitung als auch die Hinführung zur digitalen Arbeitswelt nach wie vor einen hohen Stellenwert, weshalb Prayon ans Jubiläumsjahr zwei Nullen dranhängte und 5 000 Euro von der Gemeinde für die Fortentwicklung der digitalen Infrastruktur zusagte.

jza

MIT DER GANZEN SCHULGEMEINSCHAFT feierten Wirtschaftsvertreter Felix Casper (von links), Rektor Efthymios Vlahos, die Elternbeiratsvorsitzende Nina Hohmann, Schulamtsdirektor Volker Traub, die Fördervereinsvorsitzende Katy Killert und Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon den 50. Geburtstag der Bergschule Singen. Foto: Zachmann

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