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22. November 2020

Bericht zur Energie- und CO2-Bilanz an Gemeinde übergeben

Der Enzkreis unterstützt die 28 Kreisgemeinden bei der Umsetzung von Klimaschutzzielen.


Seit Jahren engagieren sich der Enzkreis und viele der kreisangehörigen Gemeinden bei der Einsparung von Energie, der Umstellung auf erneuerbare Energieträger und der Umsetzung weiterer Maßnahmen zum Klimaschutz. Klimaextreme nicht nur auf anderen Kontinenten, sondern auch im Enzkreis, machen deutlich, dass wir unsere Aktivitäten für den Klimaschutz deutlich erhöhen müssen, um die Klimaziele einhalten und unser Klima stabilisieren zu können. Der Enzkreis unterstützt die kreisangehörigen Gemeinden bei diesem Vorhaben auf vielfältige Weise.

Um den Erfolg der Maßnahmen zu bewerten, ist eine regelmäßige Anfertigung von CO2-Bilanzen nötig. Der Enzkreis lässt deshalb für jede Gemeinde eine solche Bilanz zunächst für die Basisjahre 2012 bis 2015 erstellen. Die Bilanzen sollen in den Folgejahren ergänzt werden und so langjährige Zeitreihen entstehen, die die Entwicklungen beim Klimaschutz in den einzelnen Gemeinden erkennen lassen. Eine CO2 oder auch Treibhausgasbilanz gibt an, wie viele Tonnen klimarelevanter Treibhausgase (THG) in einer Kommune jährlich durch den stationären Energieeinsatz und den Verkehr verursacht werden. Durch die Fortführung der CO2-Bilanz im zwei- bis dreijährlichen Rhythmus lassen sich zudem zukünftige Entwicklungen abschätzen.

Der Verkehr, inkl. Autobahnverkehr auf der Autobahn A8, ist mit Abstand der größte Faktor beim Energieverbrauch in Remchingen, gefolgt von privaten Haushalten und Gewerbe. Rechnet man den Autobahnverkehr raus, liegen die Energieverbräuche je Einwohner unter dem mittleren Bereich des Landes Baden-Württemberg. Die Treibhausgas-Emissionen liegen leicht über dem mittleren Bereich des Landes Baden-Württemberg. Die Privathaushalte in Remchingen, der zweitgrößte Sektor beim Energieverbrauch, liegen sowohl beim Stromverbrauch als auch beim Wärmeverbrauch über dem Durchschnittsverbrauch Baden-Württembergs. Entsprechend bewegen sich auch die Treibhausgas-Emissionen über dem mittleren Bereich des Landes Baden-Württemberg.

Durch Aufklärung der Bevölkerung über die Einsparung von Energie, finanzielle Fördermöglichkeiten bei Modernisierungen und Renovierungen und die gezielte Information in Kindergärten und Schulen können Potentiale bei der Reduzierung des Strom- und Wärmeverbrauchs realisiert werden. Bei der lokalen Erzeugung von erneuerbarem Strom liegt Remchingen unter dem Durchschnitt in Baden-Württemberg und Deutschland, bei Wärme leicht darüber. Hier sind allerdings noch Steigerungen möglich, vor allem im Bereich Photovoltaik und Biomasse. Die übrigen erneuerbaren Energiequellen kommen in Remchingen aus geografischen bzw. topografischen Gründen nicht in Frage.

Industrie und Gewerbe spielen beim Energieverbrauch mit 19 % und bei den Treibhausgas-Emissionen mit 23 % eine nur geringfügig geringere Rolle als die Haushalte. Eine Einflussnahme bzw. Reduzierung ist hier kaum möglich, da die Energieverbräuche in diesen Bereichen stark produktionsabhängig sind. Der Verkehrssektor trägt mit 58 % bzw. 54 % zum Energieverbrauch bzw. den Treibhausgas-Emissionen bei. Aufgrund des hohen Verkehrs auf der A8 lässt sich am Verkehrsaufkommen nur wenig verändern. Remchingen ist gut über die Stadtbahnen und Züge an den ÖPNV angebunden. Die Elektromobilität wird in den nächsten Jahren voraussichtlich deutlich ansteigen, so dass die Verkehrsemissionen sinken werden. Voraussetzung dafür ist allerdings ein rascher Ausbau der Stromnetze und genügend klimaneutral erzeugter Strom.

Edith Marqués Berger, Leiterin der Stabstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung beim Landratsamt Enzkreis, übergab die Energie- und CO2-Bilanz von Remchingen an Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon im Beisein von Björn Ehrismann, Leiter des Energie- und Bauberatungszentrums Pforzheim/Enzkreis gGmbH (links) und Frank Reichert vom Hauptamt der Gemeinde (rechts). Foto: Bischoff

Remchingen ist prima ...

Grußwort Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon

... das ist die Überzeugung der Betriebe und Organisationen, die dieses Informationsportal tragen. Ausgehend von einem dringenden Informationsbedürfnis über die Verkehrssituation in und um Remchingen während einer mehrmonatigen Bauphase an der B10 hat sich eine Initiative gebildet, die alle Anwohner und Besucher Remchingens nachhaltig und dauerhaft mit Informationen versorgen will. Dazu gehört:

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