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07. Januar 2022

Dreikönigssegen kommt auf alternativen Wegen in die Häuser

Sternsinger waren unter strengen Hygienebedingungen unterwegs oder setzten auf Briefpost


Von Haus zu Haus tragen die Sternsinger normalerweise den Segen am Dreikönigstag und klingen mit ihren fröhlich-hellen Stimmen durch die Straßen und Gassen – zum zweiten Mal sorgte die Pandemie jedoch dafür, dass die katholischen Kirchengemeinden in der Region ihre beliebte Aktion nicht wie gewohnt durchführen konnten.

Während die Seelsorgeeinheit Kämpfelbachtal unter strengen Hygienevorschriften, konsequentem Maskentragen und deutlich erhöhtem Organisationsaufwand in Bilfingen, Ersingen und Königsbach Hausbesuche ermöglichen konnte, brachten die Ehrenamtlichen in Ispringen, Stein, Eisingen und Remchingen den Segen in der Weihnachtszeit per Brief zu den gemeldeten Häusern: Als Hoffnungszeichen mit einem zuvor vom Pfarrer geweihten Aufkleber mit der Inschrift „20*C+M+B+22“ für „Christus Mansionem Benedicat: Christus segne dieses Haus“, einer Anleitung zum Segensritual beim Anbringen – und in Remchingen mit einem Päckchen Tee, das Christiane Münzinger und Kerstin Rothweiler vom Organisationsteam dazulegten.

„So kann jede Familie und jeder Hausbewohner für einen Sternsinger-Moment innehalten“, verdeutlichte Rothweiler, „Auch wenn wir die persönlichen Begegnungen schmerzhaft vermissen, schließlich ist das Sternsingen traditionell eine Aktion des Unterwegsseins und Klingelns, von Tür zu Tür, von Kindern für Kinder.“ Alleine in Remchingen hatten sich sonst 14 Gruppen auf den Weg gemacht, um insgesamt über 500 Haushalte zu besuchen, darunter auch zahlreiche evangelische, für die Gemeinde war das ein wichtiger Tag der Begegnungen.

„Ob Kinder oder Enkel: da haben immer schon alle hinter der Tür gewartet – jetzt hoffen wir eben aufs nächste Jahr“, stellt auch Magdalena Waltenberger aus Nöttingen fest und freute sich, dass das Remchinger Team auf kreativen Wegen dennoch eine alternative Form der Begegnung geschaffen hat: Den ganzen Tag über begrüßte eine Sternsinger-Gruppe Spaziergänger vor der katholischen Kirche, um ihnen im Freien fröhliche Verse mit auf den Weg zu geben. Neben einem Film zu den diesjährigen Spendenprojekten des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ konnten junge Besucher bei Geschicklichkeitsspielen verweilen. „Auch für unser Team war es wichtig, ein Stückweit dranbleiben zu können, damit wir auch noch genug Sternsinger haben, wenn es wieder richtig losgehen kann“, freute sich Christiane Münzinger.

„Ich bin dabei, weil ich Kindern in anderen Ländern helfen will, denen es viel schlechter geht als uns“, erklärte der Elfjährige Bastian Baginski seine Motivation, ins Dreikönigskostüm zu schlüpfen und blickte auf das diesjährige Spendenmotto „Gesund werden, gesund bleiben – ein Kinderrecht weltweit“, das besonders die Gesundheitsversorgung von Kindern in den afrikanischen Ländern Ägypten, Ghana und Südsudan in den Fokus rückt. Obwohl das Sternsingen bereits 2021 meist nur kontaktlos möglich war, kamen im Erzbistum Freiburg rund drei Viertel der regulären Spenden zusammen. Noch bis Februar können sich Interessierte mit einer Spende beteiligen oder bei den Gemeinden vor Ort weitere Segensaufkleber bestellen.

jza.

Mit der Segenspost per Brief und dem Sternsingen vor der katholischen Kirche ermöglichte die Remchinger Gruppe um Bastian Baginski (von links), Christiane Münzinger, Lotte Schäfer (hinten), Mirja Baginski, Jakob Schäfer, Kerstin Rothweiler und Marie Siebler eine alternative Form der Begegnung. Foto: Zachmann

Anstatt in die Häuser zu kommen, luden die Remchinger Sternsinger Spaziergänger vor die katholische Kirche in Wilferdingen ein. Foto: Zachmann

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