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11. Februar 2020

Für wenig Geld komplett und gut eingekleidet

Kleiderstube der Diakoniestation Remchingen blickt auf erfolgreiche 10 Jahre


Ein gut erhaltener Anzug oder ein paar Schuhe für 14 Euro ist schon ein Schnäppchen – eine komplette Ankleidung samt schickem Oberteil, Hose, Schuhen, Schal und Schmuck zu diesem Preis ist selbst aus zweiter Hand aber schier unmöglich zu finden. Nicht so in der Kleiderstube der Remchinger Diakoniestation, die in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag feiert.

In der liebevoll bezeichneten „kuscheligen Boutique an der Wette“, zentral gelegen hinter dem alten Wilferdinger Rathaus samt Bushaltestelle, im zu günstigen Konditionen angemieteten ehemaligem Gasthaus „Linde“ geben sich die Kunden förmlich die Klinke in die Hand: Der Zulauf und die Auswahl sind so groß, dass die zwölf ehrenamtlichen Mitarbeiter um Ulla Höfker 2012 die Kinderartikel in eine extra Kinderkleiderstube neben dem Tafelladen in Singen auslagern mussten. Sonst wüsste das Team, das immer auf gutes Wetter hofft, um einen Teil der Ständer nach draußen stellen zu können, gar nicht mehr wissen, wohin mit bügel- und regalweise durchweg gut erhaltenen, teilweise fabrikneuen Kleidungsstücken, die fleißige Spender immer wieder vorbeibringen.

„Im März 2010 begann hier eine Erfolgs- und eine Segensgeschichte“, verdeutlichte der Remchinger Diakonie-Vorsitzende Karl-Heinz Stengel im Rahmen einer Feierstunde und dankte dem rührigen Team: „Ihr seid geradezu Engel ohne Flügel.“ Einerseits spielt das Angebot für Bedürftige eine zentrale Rolle, mittlerweile ist die Auswahl aber so groß, dass sich die Station ganz bewusst entschieden hat, die Kleiderstube für wirklich alle Kunden zu öffnen: „Manche kommen gar nicht in erster Linie wegen den Kleidern, sondern weil sie hier einen Ort der Begegnung und zum Auftanken finden“, freuten sich Stengel und Höfker.

Für die Diakoniestation sei das Projekt ein Geschenk ohnegleichen: Über 200.000 Euro Einnahmen sind in den zehn Jahren zusammengekommen – dank eines fairen Preises der Vermieterin Silvia Braßert bleibt ein großer Gewinn, der vollständig in die diakonische Arbeit in der Gemeinde fließt. Nicht verkaufte Kleidungsstücke kommen einem Caritas-Projekt in Rumänien sowie der Altkleidersammlung des benachbarten DRK zugute.

Die Kleiderstube am Wilferdinger Wetteplatz hat dienstags von 14.30 bis 17 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr, die Kinderkleiderstube an der Singener Kronenstraße hat dienstags sowie freitags von 14.30 bis 17 Uhr für alle geöffnet.

jza

Über den Erfolg der Kleiderstube freute sich der Remchinger Diakonievorsitzende Karl-Heinz Stengel (Mitte) mit dem ehrenamtlichen Team um Ulla Höfker (rechts neben ihm). Foto: Zachmann

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