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30. Juli 2019

Jochen Martin: Voll zufrieden mit dem Start im neuen Rathaus

Gut vier Wochen nach Eröffnung der Brauhaus 2.0 Gastronomie im noch nicht ganz bezugsfertigen Rathaus gab es am Anfang dieser Woche noch einmal eine zweitägige Baupause. Eine gute Gelegenheit für ein erstes Zwischenfazit im Gespräch mit dem Gastronom und Braumeister Jochen Martin.


Remchingen-prima:
Das Brauhaus hat - sicher anders als geplant - hier in Wilferdingen in einer noch ziemlich unfertigen Umgebung starten müssen, nachdem die langfristig festgelegten Veranstaltungen im Ort sich ja nicht vertagen ließen. Wie haben Sie und Ihr Team das verkraftet?

Jochen Martin: Ja, tatsächlich waren die Herausforderungen sehr groß und naturgemäß muss man sich finden, aber die Beteiligten haben alle die richtige Einstellung und die Lust auf das Projekt. Insofern haben wir es gut geschafft, die Probleme auf die Seite zu schieben und versuchen uns auf's Wesentliche zu konzentrieren, damit wir den Ablauf reibungslos bekommen.

Remchingen-prima: Heute und Morgen haben Sie wegen notwendiger Baumaßnahmen geschlossen. Was wird da gemacht?

Jochen Martin: Das sind Maßnahmen, die grundlegender Natur sind, die einfach den Betriebsablauf stören würden und da haben wir uns dann nach langem Hin und Her entschieden, Montag und Dienstag zuzumachen, weil das die beiden Tage sind, wo einfach der Betrieb ein bisschen ruhiger ist.

Remchingen-prima: Und dann ist erst einmal alles fertig?

Jochen Martin: Das ist die große Hoffnung, ja. Es wird natürlich noch weitergehen, bis die Baustelle fertig ist, auch die Außenanlagen werden noch dauern. Aber es wird jeden Tag ein bisschen besser und erfreulicher mit der Baustellensituation.

Remchingen-prima: Für eine langfristige Einschätzung ist es viel zu früh, aber wie zufrieden sind Sie mit dem Start hier in Wilferdingen?

Jochen Martin: Wir sind sehr zufrieden, unsere Erwartungen wurden übertroffen und das bezieht sich auch in erster Linie auf die Stimmung unserer Gäste, die sehr geduldig, verständnisvoll und meistens gut gelaunt sich freuen, sich hier aufhalten zu können. Die kommen tatsächlich, um Spaß zu haben und Freizeit zu genießen und nicht, um sich zu über das noch Unfertige zu ärgern. 

Remchingen-prima: Sie haben ja ein sehr junges und erkennbar freundliches Team im Einsatz. Wieviel sind davon hier aus der Region und mit wieviel Mitarbeitern planen Sie hier in Wilferdingen?

Jochen Martin: Also tatsächlich ist der Anteil der Mitarbeiter von hier fast 100 Prozent. Der sensible Bereich in der Küche, das ist der Part, wo man tatsächlich auch Schwierigkeiten hat, Personal zu finden, den haben wir von Knielingen. Das bedeutet, dass wir sie schon vor längerer Zeit an uns gebunden und ausgebildet haben. Alle anderen sind zu fast 100 Prozent aus der Gegend. Viele sind jung, offensichtlich sprechen wir die Jugend so an, dass sie Spaß dran haben, hier zu arbeiten. Wir werden, wenn wir alle Bereiche besetzt haben, sicherlich 50 bis 60 Angestellte haben. 

Remchingen-prima: Ab wann wird das Bier hier im Rathaus gebraut? Bislang ging es ja aus technischen Gründen noch nicht?

Jochen Martin: Bislang stand uns die Technik im Weg, aber wir hoffen, dass wir morgen den ersten Sud machen können, spätestens übermorgen, es drückt mich sehr, auch damit endlich loszulegen. 

Remchingen-prima:
Sie legen ja großen Wert auf frische Küche und regionale Produkte. Bedeutet das, dass Sie jetzt oder im Laufe der Zeit auch auf Erzeugnisse aus Remchingen setzen?

Jochen Martin: Ja in der Tat, wir haben vorab ja schon Gespräche geführt, sind aber immer noch dabei, Lieferanten zu sondieren. Vor allem bei den Produkten, die besonders frisch sind, wie zum Beispiel Gemüse. Und dann gibt es hier auch eine Mühle, mit denen wir schon Kontakt aufgenommen haben. Je kürzer und je näher, desto besser und da wollen wir schon viel erreichen. 

Remchingen-prima: Trotz aller baubedingten Verzögerungen und Einschränkungen, wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit der Ortsverwaltung und den Remchingern?

Jochen Martin: Mit der Ortsverwaltung haben wir eine sehr gute Zusammenarbeit, das ist absolut positiv. Alle sind sehr bemüht, uns zu unterstützen. Da gibt es keine Klagen, wir sind täglich in der Kommunikation, also wunderbar. Die Remchinger, ich kann nicht sagen, dass irgendjemand da Widerstand leistet. Die Zustimmung und Zusammenarbeit sind hervorragend. 

Remchingen-prima: Es gab aus einer politischen Richtung heftige Kritik am Betrieb einer Gastronomie im neuen Rathaus. Das war sicher mehr gegen das Prinzip als gegen Sie und Ihr Unternehmen gerichtet. Eigentlich war es sogar eine wertvolle kostenlose PR zum Start. Vielleicht schulden Sie da ein paar Personen noch ein Freibier?

Jochen Martin: (Lacht). Die betreffenden Personen sind herzlich eingeladen. Ich komme ja von außen und habe die Diskussionen weder befeuert noch zu verantworten. Ich bin gerne zum Dialog bereit. 

Remchingen-prima:
In Ihrem ersten Betrieb in Knielingen veranstalten Sie regelmäßig Musik- und andere Events. Wie sehen Ihre Pläne für Wilferdingen aus?

Jochen Martin: Ja wir haben jetzt, also am Samstag den 3. August die Hausband von Knielingen zu einer Live 360 Grad Rock-Session mit Patrick Lemm und seinen special Guests. Wir haben viele Pläne, wollen das aber auch abstimmen mit der Kulturhalle. Wir wollen da nicht in Konkurrenz treten und haben auch schon tollen Kontakt mit den Mitarbeitern drüben und wollen auf jeden Fall Livemusik und alles erdenkliche, was an Kultur so vorstellbar ist, anbieten. Ich bin da offen für alles. Da muss man ausprobieren, ein Teil wird sicherlich funktionieren, aber wir sind noch in der Erarbeitung der Konzepte. 

Remchingen-prima: Pendeln Sie persönlich jetzt zwischen Ihren beiden Betrieben oder wie managen Sie zwei doch wahrscheinlich ziemlich fordernde Betriebe?

Jochen Martin: Ja, ich bin jetzt vornehmlich hier in Remchingen, bin also jeden Tag da und fahr jeden Tag wieder nach Hause. 

Remchingen-prima: Herr Martin, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Jochen Martin im Gespräch (Foto: Matthias Käser)

Remchingen ist prima ...

Grußwort Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon

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