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13. Oktober 2020

Ministerpräsident Kretschmann zu Besuch in Remchingen

Hoher Besuch in der Gemeinde


In der vergangenen Woche kam Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in den Enzkreis und nach Remchingen – zur Freude vieler Kommunalpolitiker und Bürger, für deren Fragen und Anregungen sich der Landesvater ausgiebig Zeit nahm. Zunächst begrüßten ihn Landrat Bastian Rosenau und Straubenhardts Bürgermeister Helge Viehweg im Rahmen einer Stippvisite mitten auf der Großbaustelle des zentralen Straubenhardter Feuerwehrhauses, das Mitte 2021 die Abteilungen aller sechs Ortsteile verbinden soll.

„Willkommen in dem Nachhaltigkeits-Kreis Baden-Württembergs bei einem Vorzeigeprojekt“, begrüßte Rosenau selbstbewusst und freute sich, dass sich der 72-Jährige nach einer Kabinettssitzung und Regierungspressekonferenz im Rahmen der verschärften Corona-Regeln Zeit für den Besuch nahm. Von der Landespolitik hätten sich die Straubenhardter die Politik des Gehört-Werdens abgeschaut, erklärte Viehweg beim Erkunden der Baustelle, zu der es nur kommen konnte, indem alle Kameraden von Anfang an bei den Entscheidungsprozessen mitwirken durften.

Architekt Ingmar Menzel erklärte die „Cradle to Cradle“-Bauweise der Modellgemeinde, die für einen nachhaltigen, geschlossenen Kreislauf der Materialien sorgt, selbst wenn diese abgerissen und neu verwendet würden. „Außerdem sind wir eine grüne Gemeinde“, verdeutlichte Viehweg mit Beispielen des Biomasseheizwerks und Solarparks und dann weiter oben mit direktem Ausblick zu den elf Windrädern im Wald, „Wir haben hier frischen Wind – wenn auch nicht immer Rückenwind.“ „Sie leisten Pionierarbeit – das sind Leuchttürme, die man einfach braucht“, lobte Kretschmann das Elf-Millionen-Neubauprojekt, bevor er sich auf den Weg nach Remchingen machte.

Dort erwarteten ihn zahlreiche Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und Kreisräte der Region, um in der Kulturhalle bei einem kommunalpolitischen Gespräch über Themen wie Mobilität, Inklusion und Corona zu diskutieren und Kretschmann dabei ihre Anregungen und Sorgen mit auf den Weg zu geben. Nach einem Pressegespräch begrüßten ihn bereits einige Bürger auf Abstand und mit Maske an der Neuen Ortsmitte.

Mittendrin: Die Remchinger Schüler Lucie Augenstein, Jana Sommerfeld, Jonas Engel und Niklas Steppe, die ihm begeistert den im Rahmen der „Kinderfreundlichen Kommune“ entstandenen Spielplatz präsentierten und ihm zusammen mit der Projektkoordinatorin Michaela Ungerer, Schulsozialpädagogin Julia Reinhard und Ingenieur Michael Bauch bunte Farbstifte samt dem Aktionsplan überreichten.

Nach einer kurzen Rathausbesichtigung musste Kretschmann auf dem Rückweg zurück in die Kulturhalle vorbei an einer Gruppe Maskengegner auf dem Platz, die sich im Rahmen einer angemeldeten Demonstration unzufrieden mit den Corona-Schutzmaßnahmen zeigten. „Lassen Sie sich nicht täuschen – das ist eine kleine Minderheit“, kommentierte Kretschmann später den Protest: Der große Teil der Bevölkerung sei mit den äußerst wichtigen Hygiene-Regeln einverstanden.

Corona-bedingt nur knapp 200 zuvor angemeldete Bürgerinnen und Bürger sowie alle anderen per Live-Stream konnten den Austausch in der Kulturhalle miterleben, in der sich Kretschmann fast schon in Wohnzimmeratmosphäre, musikalisch umrahmt von der jungen Pianistin Chantal Richard und moderiert von Stefanie Wally und Landrat Rosenau, Zeit für die Bürger nahm.

Dabei lobte er auch den Enzkreis: „Er ist ein schöner, für Baden-Württemberg typischer Landkreis – besonders auch wenn es darum geht, dem Land und dem Ministerpräsidenten einheitlich die Anliegen vorzutragen.“ Auch das Remchinger Rathaus gefiel ihm: „Boah, ein imposantes Gebäude“, beglückwünschte er die Gemeinderäte, „Das war mutig, aber auch generös, ihrem Bürgermeister so ein Rathaus zu gönnen.“

Nicht nur die Schulschließungen und das Thema Digitalisierung, sondern auch der Verkehr und die Lärmbelästigung auf der B10 und A8 sowie Verspätungen der neuen Bahnbetreiber beschäftigten die Bürger, auf deren Anliegen der Ministerpräsident jeweils besonnen, geduldig und ausführlich antwortete und versprach, sie mitzunehmen und an entsprechende Stelle weiterzugeben. Oder auch nicht – wie bei dem von Norbert Freundt angeregten kleineren Klassenteiler, zu dem Kretschmann klare Worte fand: „Wir werden vieles verbessern, aber nicht den Klassenteiler. Das ist das Teuerste, was es gibt – aber Effekte sind nicht messbar.“

jza

Von der Feuerwehr-Baustelle zu den Straubenhardter Windrädern blickte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Mitte) zusammen mit Landrat Bastian Rosenau (von links), der Grünen-Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann, dem Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz und Bürgermeister Helge Viehweg. Foto: Zachmann

Remchingen ist prima ...

Grußwort Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon

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