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13. September 2021

Obst- und Gartenbauverein wächst mit seiner Hütte

OGV Singen investiert rund 170 000 Euro in Umbau und Erweiterung / Führungen am Samstag


Die Lust am Gärtnern in den eigenen Beeten, die Freude an knackigem Obst von der heimischen Streuobstwiese und das Interesse an Natur- und Umweltthemen sind zurück – nicht erst seit, aber umso stärker durch die Pandemie. Obst- und Gartenbauvereine liegen wieder im Trend – darüber freuen sich der Vorsitzende des OGV Singen Ralf Rothweiler und sein Stellvertreter Uli Kirchenbauer. Mit über 300 Mitgliedern gehören sie zu den größeren Ortsvereinen.

„Das bedeutet aber auch, dass wir stets nachziehen müssen, damit der Verein zukünftig mit einer guten Infrastruktur solide aufgestellt ist“, verdeutlicht Rothweiler, während er das Tor zum Vereinsgarten auf dem Singener Hänlesberg öffnet und auf das größte Bauprojekt in der bald 100-jährigen Vereinsgeschichte blickt: Rund 170 000 Euro will der Verein in die Erweiterung der Hütte investieren. 1974 wurde die erste Hütte auf dem Gelände neben dem Hochbehälter errichtet und im Laufe der Zeit zweimal angebaut. Drumherum zeigt der Verein ein breites Spektrum empfehlenswerter Obstgehölze sowie Beeren und hat mit farbenfrohen Zierpflanzen auch ein idyllisches Plätzchen für Insekten und Spaziergänger geschaffen.

„Mit jedem Anbau haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt“, beschreibt Rothweiler die Motivation und denkt dankbar an die Generationen zurück, die damals mit wenigen Finanzmitteln und umso mehr Ideenreichtum die Grundlage geschaffen hätten. Neben regelmäßigen Treffs der Gartenkinder und Gartenjugend bietet die „Offene Hütte“ fast monatlich interessante Vorträge mit geselligem Beisammensein.

Da die bisherige Hütte keinen Ofen hatte, mussten sich die Besucher im Winter warm anziehen – oder ohnehin noch enger zusammenrücken, wie Kirchenbauer schmunzelnd feststellt. Mit 50 Quadratmetern kommt ein gutes Drittel zur Gesamtfläche hinzu, was sich in einem größeren, säulenfreien Versammlungsraum samt Pelletofen, breiteren Toiletten und einem flexiblen Küchen- und Arbeitsbereich bemerkbar macht. Die Holzträger auf der Seite des Hochbehälters bleiben erhalten, die Vorrichtung zum Anbau des Festzelts auf der gegenüberliegenden Seite rückt weiter Richtung Lehrgarten. An der bewährten Holzbauweise will der Verein weiter festhalten.

 Neben dem Investitionszuschuss der Gemeinde für ein Fünftel der Bausumme ist das Vorstandsteam dankbar für Kredite und Privatdarlehen, freut sich über Spenden und den ehrenamtlichen Einsatz vieler Mitglieder samt der engagierten Rentnergruppe um Erwin Dennig. Neben einem örtlichen Zimmereiunternehmen will der Verein den Großteil der Arbeiten selbst schultern. Nach jahrelangen Planungen – unter anderem mit dem bisher vergeblichen Versuch, das Gelände des inzwischen gegenüber neu gebauten Hochbehälters erwerben zu können – gaben die Mitglieder im Frühjahr grünes Licht zum Neubau.

Die Bodenplatte ist betoniert, bis Jahresende könnte die Hütte stehen und bis zum Sommerfest 2022 innen ausgebaut werden. Am Samstag, 11. September, lädt der OGV Singen von 14 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Baustelle auf den Hänlesberg Richtung Hegenachgebiet. Neben Führungen gibt es einen Einblick in den Lehrgarten und kleine Snacks auf die Hand.

jza

Großes vor hat der OGV Singen mit dem Umbau und der Erweiterung seines Vereinsheims auf den Hänlesberg, der bereits in vollem Gange ist. Über die Unterstützung der Mitglieder freuen sich der Vorsitzende Ralf Rothweiler (links) und sein Stellvertreter Uli Kirchenbauer.

Großes vor hat der OGV Singen mit dem Umbau und der Erweiterung seines Vereinsheims auf den Hänlesberg, der bereits in vollem Gange ist. Über die Unterstützung der Mitglieder freuen sich der Vorsitzende Ralf Rothweiler (rechts) und sein Stellvertreter Uli Kirchenbauer.
Fotos: Zachmann

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