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02. Juni 2021

„Remchingen hilft!“ - ein Bericht von Karl-Heinz Stengel

Eine außergewöhnliche und sehr erfolgreiche Impfaktion im Pforzheimer Kongresszentrum.


„Eigentlich“ wollten wir unseren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und den vielen Ehrenamtlichen keine weitere Erst-Impfaktion zumuten. Dann kam die Anfrage von Andrea Schreiter von der Praxis Dr. Engesser/Dr. Glassmann aus Pforzheim mit der Bitte, gemeinsam eine große Impfaktion im Kongresszentrum in Pforzheim zu organisieren.

Das Praxis-Team wollte eine gut organisierte Impfaktion für sozial Schwächere und Menschen mit Migrationshintergrund durchführen und setzte dabei sehr auf unsere Erfahrungen. Schnell gab es ein Ja, schnell kamen die Presseberichte und schnell und überfallartig kamen per Mail, Telefon und die extra weiter entwickelte Web-Seite im Sekundentakt die Anmeldungen rein.

Über Pfingsten erreichten uns weit über 4000 Anmeldungen von überall aus dem Enzkreis und weit darüber hinaus. Das hatten wir ehrlich gesagt so nicht erwartet. Vier junge Leute aus Remchingen waren dann ab Dienstag vor Ort aktiv und nahmen die Anmeldungen auf. Am Donnerstag konnten wir an 1.200 Menschen per Mail eine Zusage für die Impfaktion senden.

Berücksichtigt wurden alle Meldungen aus Pforzheim und als Diakoniestation Remchingen hatten wir das Privileg, auch die Remchinger Bürgerinnen und Bürger mit einzupflegen. Es schien geschafft. Über Nacht kamen dann aber über 150 Abmeldungen bei uns an. Da wir allen Impfstoff nutzen wollten, war Nacharbeit gefordert und die neuen Impflinge mussten in die Minutenabläufe eingepflegt werden.

Fröhlich trafen sich 25 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Samstagmorgen kurz nach 8 Uhr im Kongresszentrum. Das Praxis-Team Dr. Engeser, war aus Anlass seines 66. Geburtstages bereits mit dem Goldstadtbus vorgefahren. Letzte Absprachen wurden getroffen und dann ging es los. 8 Impfstraßen waren vorbereitet und im 3-Minutentakt sollten 8 Menschen geimpft werden.

Dank großartiger fachlicher Unterstützung von Peter Bauer, Florian Reiling und Simon Dennig wurden erstmals die Impfwilligen am Laptop empfangen und freigeschaltet. Dadurch hatten wir immer aktuelle Daten verfügbar. Für uns als Diakoniestation war es besonders wichtig, dass wir mitten im Zentrum der Stadt viele Menschen mit Migrationshintergrund impfen konnten.

Großartige Vorarbeit leisteten dazu die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Internationalen Bundes, die mit 6 Dolmetschern und Mitarbeitern ebenfalls vor Ort war. Dann lief alles wie am Schnürchen. Pünktlich um 9 Uhr startete die Impfaktion und bis zur kurzen Pause um 13:30 Uhr waren bereits weit über 700 Personen geimpft. Bis zum Nachmittag haben knapp 1200 Personen zwischen 18 und 87 Jahren eine Impfung erhalten, davon fast 800 Personen eine Impfung mit dem Vakzin von Johnsen & Johnsen.

76 weitere Remchinger konnten mitgeimpft werden. Ärgerlich am Samstag allein wieder die Menschen, die sich angemeldet und eine Zusage erhalten hatten und dann ohne Rückmeldung einfach nicht erschienen. Lisa Sulzer und Agnetha Dalmus waren so ständig am Telefon und konnten dadurch alle Lücken wieder auffüllen.

Zum Abschluss des Tages gab es für alle Beteiligten ein feines, mehrgängiges Geburtstagsessen im Parkhotel. Ein wertvoller, herausfordernder Tag als Zeichen der christlichen Nächstenliebe, der viel Kraft gekostet, aber in Erinnerung bleiben wird. „Davon können wir noch unseren Enkeln erzählen“, so eine Mitarbeiterin.

Für das große ehrenamtliche Mitarbeiter-Team
Karl-Heinz Stengel

Bild 1: Das Team aus Remchingen vor dem Goldstadt-Bus

Bild 2: Letzte Absprachen vor dem großen Ansturm

Bild 3: OB Peter Boch und Dr. Peter Engeser dankten den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Remchingen sehr herzlich

Remchingen ist prima ...

Grußwort Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon

... das ist die Überzeugung der Betriebe und Organisationen, die dieses Informationsportal tragen. Ausgehend von einem dringenden Informationsbedürfnis über die Verkehrssituation in und um Remchingen während einer mehrmonatigen Bauphase an der B10 hat sich eine Initiative gebildet, die alle Anwohner und Besucher Remchingens nachhaltig und dauerhaft mit Informationen versorgen will. Dazu gehört:

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