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13. Mai 2019

Wasseranschluss zwingt Sperlingshof wohl zu Mammutinvestition

Bewohner haben viel Spaß beim Wettlauf, während Wasserproblematik weiter Sorgen bereitet


Der Spaß an der Bewegung stand im Vordergrund beim 14. Sperlingshof-Lauf, den die hofeigene Schule des Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfezentrums am Montagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein am Radweg entlang der B10 Richtung Wilferdingen organisierte. Eine Runde nach der anderen drehten die rund 50 teilnehmenden Jungs, schließlich warteten am Ende neben einer leckeren Stärkung Preise für die je nach Alter weitesten Läufer und die ehrgeizigsten Wohngruppen, worüber sich Schulleiter Jan Schweiker und Spendenkoordinator Jochen Essig freuten: „Bewegung hat einen wichtigen Stellenwert bei uns – wir starten jeden Morgen mit einer halben Stunde Frühsport in die Schule.“

Momentane Wasserversorgung ist nur eine Notlösung
Sorgenfalten bereitet der Einrichtung derweil der Blick auf die bevorstehende Mammutinvestition für die Anbindung ans Trinkwassernetz am gut zwei Kilometer entfernten Ortsrand: Klar ist, dass die wie berichtet im Dezember unerwartet wegen Verunreinigung ausgefallene Eigenbrunnenversorgung auch zukünftig kein Wasser liefern wird, bestätigte der kommissarische Geschäftsführer Raimund Schmidt. Die daraufhin kurzfristig flach verlegte Wasserleitung, die alleine schon rund 50.000 Euro kosten wird, sei nur eine Notlösung, da es bei Sommerhitze zur Keimbildung und im Winter zum Gefrieren kommen kann. Durch den Radweg verlegte Leerrohre seien nicht verwendbar.

Konkreteren Berechnungen zufolge wird die neue Leitung die ersten Befürchtungen bewahrheiten und mehr als 400.000 Euro kosten, die der Sperlingshof zusammen mit den drei weiteren Anliegern laut Satzung der Gemeinde selbst tragen muss, wie Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon auf Nachfrage aktuell bestätigte: „Die Kostenteilung kann entweder anteilig des Verbrauchs jedes Eigentümers, der Personen, der Fläche oder durch eine Mischkalkulation erfolgen.“ Unabhängig davon, dass der Gemeinderat zwar immer die Möglichkeit habe, einen anteiligen Zuschuss für das Projekt zu beschließen, machte Prayon keinen Hehl draus, dass der Sperlingshof, der bereits erste Spenden erhalten hat und auf weitere hofft, wohl den größten Batzen tragen muss: „Die Investition ist für alle unglücklich, aber so ist die Situation.“

jza

NACH DEM STARTKOMMANDO von Schulleiter Jan Schweiker (rechts) liefen die Sperlingshof-Jungs Runde für Runde entlang der Wilferdinger B10. Foto: Zachmann

Remchingen ist prima ...

Grußwort Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon

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