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11. Mai 2020

Wurst und Fleisch - billig um jeden Preis?

Die Vesperkirche ist offen für örtliche Metzgerbetriebe.


Der Obermeister der Fleischer-Innung, Andreas Beier und Geschäftsführer der Nöttinger Fleischerei Dürr & Beier, hat sich als örtlicher Metzger zu den Vorkommnissen bei der Großschlachterei Müller-Fleisch geäußert. Nicht zuletzt durch die Arbeitsbedingungen und die Unterbringung der rumänischen Arbeiterinnen und Arbeiter, die über Subunternehmer beschäftigt sind. Dabei wird deutlich, wie die Fleischwirtschaft in Schieflage geraten ist. Gleichzeitig bietet die aktuelle Situation neben ihren Nachteilen und Einschränkungen auch eine Chance für jene, die es früher an jedem Ort gab: kleine Metzgereien.

Großunternehmen sind durch EU-Subventionen im Millionenbereich deutlich im Vorteil gegenüber kleinen Metzgereien, die auch aufgrund höherer Gebühren, Einkaufspreisen und durch andere Mehrkosten ihre Fleisch- und Wurstwaren zu höheren Preisen anbieten müssen. Bedingungen und Vorgaben, die Großmetzgereien aufgrund ihrer Struktur besser umsetzen können oder die Vergabe an Subunternehmen erschweren den inhabergeführten Unternehmen ihr Dasein.

Nicht nur die Folgen der Preispolitik zwingen Traditionsmetzgereien in die Knie, sondern letztendlich auch Kollegen, die bei Großfleischereien zukaufen oder Vereine - mit Blick auf ihre Kasse - die Bewirtung der Feste über den wesentlich billigeren Direktverkauf ausrichten. In der BNN vom 07. Mai 2020 nahm der Metzgermeister Stellung zu der Misere.

Aufgrund der Vorkommnisse bei Müller-Fleisch hat sich die Vesperkirche entschlossen, 2021 auf die Spenden des Großunternehmens zu verzichten. Dies nahm der engagierte Obermeister zum Anlass, dass der Fleischer-Innung angehörende Betriebe stattdessen den Brötchen-Belag liefern. Dies würde den teilnehmenden Metzgereien die Möglichkeit geben, ihre hohe Qualität und die Vielzahl ihrer Wurstspezialitäten zu präsentieren. Ob der Vorschlag realisiert wird, steht noch nicht fest.

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Grußwort Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon

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