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14. Juli 2019

Remchinger Polizeiposten zieht in Rathausneubau um

Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik wurde in der Gemeinderatssitzung vom 04. Juli 2019 erläutert.


„Der Remchinger Polizeiposten wird personell vollbesetzt erhalten bleiben – in nagelneuen Räumlichkeiten“, schloss der kommissarische Leiter des Polizeireviers Neuenbürg Mathias Stephan bei der Remchinger Ratssitzung am Donnerstagabend seine Präsentation der Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik. Er erklärte anschließend, dass ein Umzug vom gegenüberliegenden alten Forsthaus in den Rathausumbau bevorstehe. Kämmerer Gerd Kunzmann bestätigte, dass die Polizei Räumlichkeiten der Fremdvermietungsfläche im ersten Stockwerk angemietet habe.

Neben den bald noch kürzeren Wegen freute sich der Gemeinderat – aufgrund einer Erkrankung von Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon geleitet vom zweiten Stellvertreter Edagr Kunzmann (SPD) und erstem Stellvertreter Kurt Ebel (CDU) – über eine insgesamt relativ zufriedenstellende Statistik. Mit insgesamt 471 Straftaten im Jahr 2018 (456 im Zehnjahres-Mittel) liegt Remchingen unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl über dem Enzkreis aber unter dem Land-Baden-Württemberg und deutlich unter der Stadt Pforzheim. Die Aufklärungsquote in Remchingen konnte von 60 auf 64 Prozent gesteigert werden (Enzkreis: 59 Prozent).

2018 gab es eine Straftat gegen das Leben, allerdings sei dies kein Mord, sondern der Versuch gefährlicher Körperverletzung gewesen, bei der der Täter festgenommen wurde. Die Zahl der Sexualstraftaten vervierfachte sich gegenüber 2018 auf zwölf Taten. Neben 62 Rohheitsdelikten verzeichnete die Polizei einen leichten Anstieg auf 66 einfache Diebstähle, dagegen einen Rückgang der erschwerten Diebstähle auf 45, darunter fünf Wohnungseinbrüche, wovon es bei drei davon beim Versuch blieb. 2014 bis 2016 waren es noch 19 oder 20 Wohnungseinbrüche im Jahr. Hinzu kommen 76 Vermögensdelikte sowie 209 sonstige Straftaten, unter denen 141 Sachbeschädigungen herausstechen – bei 82 davon handelte es sich allerdings um eine Tatserie mit einer Schadenssumme von 20 000 Euro, die die Polizei aufklären konnte, ebenso wie die Brandstiftungsserie an mehreren Fahrzeugen. Der Brandstifter sei weiterhin in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Von 200 bestimmbaren Tatverdächtigen am Tatort Remchingen waren 135 über 20 Jahre alt, 58 zwischen 14 und 20 Jahren alt und acht Kinder unter 14 Jahren. Rund ein Drittel der Tatverdächtigen war nicht-deutscher Nationalität. 214 Verkehrsunfälle registrierte die Polizei im Jahr 2018 in Remchingen, darunter 108 mit hohem Schaden oder nicht mehr gegebener Fahrbereitschaft. Innerhalb geschlossener Ortschaften gab es 17 Unfälle mit Personenschaden, zwei davon schwerverletzt – insbesondere entlang der Wilferdinger Ortsdurchfahrt und im Gebiet Dajasäcker und meist aufgrund von Fehlern beim Wenden, Rückwärtsfahren oder Vorfahrtsmissachtung.


Außerhalb geschlossener Ortschaften gab es eine erhöhte Anzahl von 14 Unfällen mit Personenschaden, darunter sechs Schwerverletzte. Beunruhigend sei Stephan zufolge eine hohe Quote von Fahrerflucht. Uschi Bodemer (SPD) erfuhr auf ihre Feststellung hin, dass sie immer mal wieder Polizisten auf dem E-Bike auf dem Frauenwaldweg sehe, dass diese mittlerweile an geeigneten Stellen im Streifendienst zum Einsatz kämen. Marianne Butz (CDU) fragte, wie man mit abgestellten und monatelang nicht abgeholten Fahrrädern oder gestohlenen und dort abgelegten Radteilen im Bahnhofsbereich verfahren könne. Zuständig sei dort die Bundespolizei, erklärte Stephan, wobei es äußerst schwer zu definieren sei, wann der Besitzer sein Eigentum aufgegeben und man es wegräumen könne.

Über eine gesteigerte Aufklärungsquote freuten sich mit dem kommissarischen Leiter des Polizeireviers Neuenbürg Mathias Stephan (Mitte) Ordnungsamtsleiter Udo Stöckle (links) und der zweite Bürgermeisterstellvertreter Edgar Kunzmann (SPD).

Remchingen ist prima ...

Grußwort Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon

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