Kai Rebmann zieht seine Planung für ein Nahversorgungsangebot für Nöttingen zurück

Bereits im Vorfeld der Präsentation seines Konzepts hatte Kai Rebmann einen holprigen Start. Zunächst bezeichnete er eine Berichterstattung der Pforzheimer Zeitung über seinen Plan als "Fake News", weil eine erste Version dieses Berichts eine Nutzung der Volksbank-Räume als Standort des Tante-M Ladens als Option bezeichnete. 

In einer späteren Version wurde dann berichtet, dass noch kein geeigneter Standort gefunden sei. Und genau mit dieser fehlenden Aussicht stellte der Bruder des Bäckers und Gemeinderats Sascha Rebmann (Freie Wähler) sein Konzept in der Gemeinderatssitzung am 18. Dezember 2025 vor. Über die Umsetzung der Nahversorgungspläne zwischen den vorliegenden Konzepten von Norma, Netto und jetzt Kai Rebmann sollte im Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Jetzt weniger als einen Monat nach der Vorstellung des Tante-M Konzepts hat der Gemeinderat wieder eine Entscheidungsoption weniger. Kai Rebmann hat den Rückzug aus seinen Plänen erklärt. Unter anderem wird mangelnde Unterstützung im Gemeinderat genannt. Insbesondere SPD und Bürgerliste präferieren die Ansiedlung eines Discounters, während die anderen Fraktionen noch kein klares Meinungsbild erkennen ließen.

Begleitet wird der Rückzug von Kai Rebmann mit einer düsteren Prognose. So ließ er sich in der Pforzheimer Zeitung mit der Aussage „Schon in naher Zukunft drohen nun weitere Leerstände und eine damit verbundene, weiter fortschreitende und wohl auch unumkehrbare Ausblutung des Ortskerns“  zitieren.

Derzeit wird das geschäftige Treiben auf Nöttingens Hauptstraße wesentlich getragen von drei - soweit erkennbar -  gut frequentierten Betrieben (ein Bäcker und zwei Metzgereien). Der Rückzug von zwei Banken wird allgemein bedauert, aber eine generelle Sorge um eine "unumkehrbare Ausblutung" des Ortskerns von Nöttingen lässt sich derzeit nicht erkennen. Hauptanliegen der Nöttinger ist wohl eher die Herausnahme des Fern- und LKW-Verkehrs von der oft überlasteten Karlsbader Straße.

red


 

Kai Rebmann bei der Vorstellung seines Narversorgungskonzepts im Gemeinderat (Foto: Zachmann)
Kai Rebmann bei der Vorstellung seines Nahversorgungskonzepts im Gemeinderat (Foto: Zachmann)
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