Meldungen aus dem Gemeinderat
Graffiti an Lärmschutzwänden verhindert Sicht auf Verkehr
Remchinger Bürgerin und Gemeinderäte machen Vorschläge für die nächste Verkehrsschau
Auf gefährliche Situationen bei der Einmündung des von Radfahrern hoch frequentierten Frauenwaldwegs von Wilferdingen zum Nöttinger Ortskern und auf die Landstraße machte Irmgard Zachmann in der Einwohnerfragerunde der vergangenen Remchinger Ratssitzung aufmerksam. Außerdem seien die transparenten Lärmschutzwände am Kreisverkehr der Ortsteilverbindungsstraße um Nöttingen herum bereits von zahlreichen Graffiti beschmiert: „Ich bin für Kunst, aber das ist nicht jedermanns Geschmack und verhindert vor allem die Sicht auf den von der Seite kommenden Verkehr, für die man die Wände transparent gestaltet hatte.“
Hans Zachmann (CDU) fragte nach, ob man Fußgängern und Radfahrern am Kreisverkehr beim Niemandsberg eine Vorfahrt einräumen könne, da sich viele mittlerweile daran gewöhnt hätten, dass die Autos dort freiwillig anhalten. Das Thema soll mit auf die nächste Verkehrsschau, wobei eine ähnliche Remchinger Anfrage in der Vergangenheit ergeben hatte, dass außerorts keine Zebrastreifen vorgesehen sind. Ebenso bei der Schau platziert werden soll die von Alexander Schwenk (Freie Wählervereinigung) angesprochene Parksituation am Singener Ortseingang. Schwenk wies zudem auf Mängel in Sachen Lärmschutz und Beleuchtung für den Kindergarten an der Wilferdinger Straße in Singen sowie auf Löcher im dortigen Zaun hin. Becker erklärte, dass die Gemeinde Angebote für den Zaun einhole – der Lärmschutz sei in allen Kindergärten ein Thema und sehr aufwändig, wenn er effektiv sein solle.
Ute Praefcke (Bürgerliste) wies darauf hin, dass sich immer mehr Unkraut auf den Gehwegen ansiedle und fragte nach der Zuständigkeit. Oben seien die Anwohner zuständig bis zur Bordsteinkante, von der Straße her bis zur Kante die Gemeinde, erklärte Becker. Bis vor wenigen Jahren hatte die Gemeinde ihre eigene Kehrmaschine regelmäßig im Einsatz, jetzt reinigt in deutlich geringeren Abständen ein Dienstleiter die Bordsteine. Dieser solle demnächst wieder zum Einsatz kommen. Wolfgang Oechsle (Bürgerliste) erfuhr, dass die eigene Kehrmaschine zwar noch funktionstüchtig sei, bei Dauerbetrieb aufgrund des hohen Alters aber Reparaturkosten bis zu 8.000 Euro im Jahr sowie eine Personalstelle nötig seien.
Remchinger Hallenbad soll im September wieder öffnen
Remchingen (zac). Die Sanierung des Remchinger Hallenbads und der Turnhalle liegt im Zeitplan: Zu oder kurz nach Beginn des neuen Schuljahres im September soll die für den Schulsport wichtige Einrichtung in Singen nach der rund elf Millionen Euro teuren Sanierung nach aktuellem Stand wieder öffnen, erfuhr Volker Bräuninger (SPD) auf Nachfrage von Bauamtsleiter Markus Becker.
Einstimmig genehmigte der Remchinger Gemeinderat außerdem einen Zuschuss für den Turnverein Nöttingen zur Beschaffung neuer Sportgeräte in Höhe von knapp 4.000 Euro sowie für den Turnerbund Wilferdingen für die Anschaffung einer Tumblingbahn für das Bodenturnen in Höhe von knapp über 4.000 Euro.
jza

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