Neues Gesicht an der Spitze des Obst- und Gartenbauvereins Wilferdingen
Mit ihren über 300 Mitgliedern will sie die Lust am Gärtnern und an der Pflege von Streuobstwiesen von Neuem wecken und blütenprächtige Spuren im Ort hinterlassen: Einstimmig wählten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Wilferdingen Stephanie Ade zur neuen Vorsitzenden. Die 38-Jährige, die sich mit ihren Eltern Ursula und Walter Mehne und ihrem Mann Christoph seit Jahren auf kreative Weise im Verein engagiert, führt den Verein nun an der Seite von Markus Strobach. Aus dem bisherigen Vorsitzendentrio wird ein Duo: Die beiden Fachwarte für Obst- und Gartenbau Oliver Schmolla und Bernd Hofsäß, die den Verein zusammen mit Strobach drei Jahre lenkten und darüber hinaus einige Jahre Beisitzer waren, verabschiedeten die Mitglieder mit großem Dank für ihren Einsatz.
Schmolla und Hofsäß hatten neben praxisnahen Schnittkursen insbesondere die Verjüngung des Vereins mit Aktionen wie Saftpressen, Bastelaktionen und Ferienspielen im Blick und führten den OGV durch das 100. Jubiläumsjahr. Ebenso aus dem aktiven Verwaltungsteam verabschiedete sich Reinhard Engel – nach rund vier Jahrzehnten als Schriftführer, Vize, Vorsitzender und schließlich Beisitzer. Für seinen außerordentlichen Einsatz, zu dem unter anderem die stetige Erweiterung des Vereinsheims gehörte, ernannten ihn die Mitglieder einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.
Als Kassierin bestätigten die Mitglieder Anja Otten, als Beisitzer Marco Dittler und Walter Mehne. Neu ins Vorstandsteam wählten sie Sofie Klamandt, Ursula Mehne und Andrea Maissenbacher. Neben dem vielfältigen Jahresprogramm mit lehrreichen Offenen Abenden, heiteren Festen und Kinderaktionen blickten die bisherigen Vorsitzenden auf eine trotz Herausforderungen reiche Ernte: Insbesondere Wetterkapriolen mit Sommerregen, der den Nüssen geschadet habe und Tomaten aufplatzen ließ, aber auch Apfelgespinstmotten, Buchsbaumzünsler, Asiatische Hornisse und Co. machten den Hobbygärtnern zu schaffen, resümierte Schmolla. Manche Obstgehölze seien unter der Fruchtlast zusammengebrochen – der richtige Schnitt könne vorbeugen: „Trotz allem können wir dem Herrgott danken für eine reiche Ernte.“
jza

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