Nico Gunzelmann packt bei Remchinger Müllsammelaktion mit an
Mit wachem Auge und Greifzangen machten sich am Samstag anderthalb Dutzend Remchinger auf den Weg, um einige Straßen und Plätze von Müll zu befreien.
Im Rahmen der Gemarkungsputzaktion, zu der Sarah Wagner mit dem CDU-Gemeindeverband Remchingen eingeladen hatte, staunten sie nicht schlecht über säckeweise Hinterlassenschaften, die sie in allen Ortsteilen in der Landschaft fanden. In Kleingruppen führte sie der Weg unter anderem von der Jahnhalle entlang des Wilferdinger Pfinzufers, entlang der Landstraße Richtung Königsbach, rund um Bahnhof und Narrenplätze oder am Radweg entlang nach Nöttingen und Darmsbach.
Prominente Unterstützung bekamen die fleißigen Sammler vom Kindergartenkind bis zum Senior dabei vom frisch gewählten Landtagsabgeordneten Nico Gunzelmann.
Trotz jeder Menge Aufgaben im Blick auf seine im Mai beginnende Amtszeit packte der 23-Jährige aus Pinache in Remchingen direkt mit an und kam während des Sammelns ins Gespräch mit den anderen Teilnehmern. „Schon während des Wahlkampfs wusste ich: Die eigentliche Arbeit beginnt am 8. März. Politik muss vor Ort und ganz praktisch sein“, begründete Gunzelmann seine Initiative, „Ich will vor Ort dabei sein und mit den Menschen in einen ungeschönten Austausch kommen. Alleine von Stuttgart aus geht das nicht.“
Vor wenigen Jahren hat der Ortsverein die Müllaktion eingeführt. „Man kann jedes Jahr die gleichen Strecken laufen und findet immer wieder genug“, verdeutlichte Roland Kröner. „Es ist schon erschreckend, was die Menschen alles wegwerfen und es wird durchaus schlimmer, gerade an vielbefahrenen Straßen“, stellte Marion Müller fest. Die engagierte Bürgerin aus Singen sammelt seit Jahren Neben Müller auch Pfandflaschen und Dosen. Den erlös lässt sie ehrenamtlichen Vereinen und Projekten im Ort zukommen. Dafür dankte ihr Bürgermeisterin Julia Wieland (parteilos) bei der vergangenen Gemeinderatssitzung mit einem Präsentkorb.
jza


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